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Toner Technologie


Als Toner bezeichnet man den Farbstoff, der in Druckern (Laserdruckern) und Kopierern zum Einsatz kommt. Der Farbstoff selbst ist ein Pulver mit einer Teilchengrösse von circa 20µm (1mm = 1.000µm). Durch die sehr kleinen Teilchen verhält sich der Toner ähnlich wie eine Flüssigkeit. Zusammengesetzt ist er vor allem aus Kunstharz und Farbpigmenten sowie aus magnetisierbaren Metallen.

Die Aufgabe eines Druckers ist es, Farbe auf ein Medium (meist Papier) zu drucken. Dies geschieht indem der Toner auf eine Photoleitertrommel aufgetragen wird. Durch elektrische wirkende Kräfte werden die Farbpartikel dann auf das Medium übertragen. Durch eine Heizwalze werden die Partikel aufgeschmolzen und auf dem Medium fixiert.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Hersteller von Tonern. Die bekanntesten sind Brother, ASC, HP (Hewlett Packard) und Samsung. Im Gegensatz zu früher gibt es zwischen den einzelnen Marken kaum noch Unterschiede. Mit so gut wie allen Produkten lassen sich gute Druckergebnisse erzielen. Im Vergleich zu früher hat sich auch die Ergiebigkeit der Toner stark erhöht. Mit einer handelsüblichen Kartusche kann man heute ca. 2000 Din-A4 Seiten bedrucken. Noch vor einigen Jahren war die Ergiebigkeit deutlich geringer.

Durch die sehr feinen Pulverteilchen entsteht beim Drucken Feinstaub. Untersuchungen der Berufsgenossenschaft ergaben, dass die Feinstaubkonzentration beim Drucken sehr geringt ist, das bedeuted jedoch nicht, dass keine Gefahr für die Gesundheit besteht.